13. Cultiva Congress

DER Hotspot zum Thema Medizin, Recht, Politik und Kultur.

Internationale renommierte Redner aus Wissenschaft, Forschung, Medizin und Politik sprechen zu Themen wie Gesundheit / Medizin, Recht und Kultur vortragen.

Der Fokus liegt auch in diesem Jahr wieder auf Cannabis als Medizin, da speziell dieses Thema auf großes Interesse stößt und sowohl der Markt als auch die rechtliche Situation in vielen Ländern in Bewegung ist. Auch in diesem Jahr gab es Experten-Panele - mehr dazu folgt in den nächsten Monaten!

Recht Freitag Medizin Samstag Gesundheit Sonntag

RECHT

GESUNDHEIT

KULTUR

Simultanuebersetzung rund

Dank Simultanübersetzung - in Englisch oder Deutsch - können Besucher problemlos jeden Vortrag miterleben.

>> UNSER TIPP:
die Kopfhörer einfach für eine bessere Verständlichkeit des Vortrags (in Originalsprache) verwenden!


Mit der Cultiva Patienten-Lounge wird dem Kongressbesucher, Patienten und Angehörigen, eine Plattform für persönliche Gespräche in kleinen Gruppen mit Experten des Cannabiskongresses geboten. In diesem Jahr gab es ein noch größeres Angebot! Dieses einzigartige Angebot ist in jedem Jahr ein besonderes Highlight, denn wo sonst trifft man führende Fachkompetenzen für ein lockeres Gespräch.

Patienten Lounge rund

CultivaCannabisCongress2018 Panel Verkehrsrecht 56 bearbeitet 125 600 450 80

Das Experten-Podium zum Thema Verkehrsrecht in 2018, bestehend aus Dr. Martin Feigl, Dr. Gebhard Heinzle, Mag. Martin Hoffer, und Prof. Dr. Rainer Schmid, verfasste im Anschluss an den Kongress eine gemeinsam erarbeitete Resolution. Diese fordert eine objektive und genormte Beurteilung der Fahrtüchtigkeit bei Verkehrskontrollen – unabhängig von der Ursache der Beeinträchtigung. Weitere Punkte betreffen den Ablauf des Prozederes bei festgestellter Fahruntauglichkeit und daraus resultierender Führerscheinabnahme.

Diese Resolution wird in der Petition #cultivateyourrights aufgegriffen - bitte teilen und unterzeichnen!

Im ORF Magazin Newton kommen zahlreiche Experten des Cultiva Cannabis Congress zu Wort und die Problematik der fehlenden objektiven Beurteilungskriterien für Fahrtauglichkeit wird in Interviews verdeutlicht.

Wurdest du bei der Cultiva Hanfmesse nach deiner Einschätzung unrechtmäßig von der Polizei kontrolliert bzw. behandelt? Wurde dir dein Führerschein abgenommen, obwohl du nicht aktuell beeinträchtigt warst, oder gibt es sonst noch etwas in Bezug auf die Messe, dass du uns unbedingt mitteilen willst?

Schildere uns dein Erlebnis und schreibe eine Mail an info@cultiva.at! Wir werden deinen Fall vertraulich auf juristische Relevanz prüfen lassen.

Bitte unterzeichne unsere Petition "Für objektive Bewertungskriterien der Fahrtauglichkeit"!

 

Vielen Dank für Ihren Besuch am 12. Cultiva Cannabis Congress!

 

Interviews mit einigen Experten / Referenten des 11. Cultiva Cannabis Congress 2018

 

 

 
Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Cultiva Cannabis Congress-Team

Prof.Dr.R. Schmid

Facharzt für Orthopädie

VORTRAG: Cannabinoide im Rahmen einer Multimodalen, Interdisziplinären Schmerztherapie

Die Pharmakotherapie stellt eine wichtige Säule in der Schmerzmedizin dar, vor allem bei chronischen Schmerzpatienten. Pinsger hat in den vergangenen fünfzehn Jahren mit dem ergänzenden Einsatz von Cannabinoiden in der Schmerztherapie bei ausgewählten Patienten gute Erfahrungen gemacht und dokumentiert die Ergebnisse im Rahmen kleiner Studien. Die heute in der Medizin verwendeten Cannabinoide werden aufgrund ihrer vielseitigen Einsetzbarkeit geschätzt.

Hier ein kurzer Auszug seines Vortrags:

Multimodale Therapien treffen die Probleme von Schmerzpatienten wesentlich besser als isolierte Interventionen! Das entspricht auch dem Wirkprinzip von Cannabinoiden die z.B. verglichen mit Opiaten zwar weniger Schmerzreduktion ergeben, jedoch die Lebensqualität der Schmerzbetroffenen signifikant anheben hilft!

Aus den Erfahrungen mit der Einstellung auf Cannabinoiden seit 2001 ergeben sich einige Eckpunkte die ich im Rahmen dieses Vortrags beleuchten möchte! Wichtig ist es von Anfang an darauf hinzuweisen welche Patientengruppen vor Cannabinoiden zu schützen sind! Sind keine Kontraindikationen bekannt sollte zuerst einmal die Ausgangssituation des chronischen Schmerzpatienten erfasst und analysiert werden. Dabei gilt je länger der Leidensdruck, je mehr frustrane Behandlungsversuche, desto eher Cannabinoide!

Es gibt auch eine Art Leidensprofil der Patienten welches auf das Ansprechen Rückschlüsse geben kann. Besteht z.B. massive Schlafstörung, Muskelverspannung, Schmerzen, Appetitlosigkeit und Depressionen gemeinsam, so ist ein Ansprechen hoch wahrscheinlich! Je besser sich das Beschwerdeprofil mit der typischen Wirkweise der Cannabinoide deckt, desto eher wird man einen Responder erwarten dürfen! Die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind gering und die Aktivitäten der Patienten können in allen Bereichen verbessert werden! Das betrifft Physio-, Ergotherapie, Sportwissenschaften oder Fachbereiche wie Tai Chi und Yoga. Durch die wieder möglicheTiefenentspannung sind auch Fascientechniken oder Hypnose möglich! Cannabinoide sind somit für unsere Therapien und präventiven Maßnahme im Schmerzkompetenzzentrum Bad Vöslau nicht mehr wegzudenken!

Es handelt sich, das kann man nach 18 Jahren und über 1000 Behandlungen mit Cannabinoiden mit gutem Gewissen sagen, um eine effektive, nebenwirkungsarme und sichere Therapieform. Auch die Kosten sind in den für die Schmerztherapie üblichen Dosierungen überschaubar! Die generelle Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen wäre wünschenswert!

www.schmerzkompetenzzentrum.at

Vortrag in Deutsch. 

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