11 Jahre Cultiva Cannabis Congress - Wir bedanken uns für Ihre Teilnahme!

Der Hotspot zum Thema Medizin, Recht, Politik und Kultur. Internationale Experten berichten über aktuelle Entwicklungen, Forschungen, Veränderungen und Trends.

Internationale renommierte Redner aus Wissenschaft, Forschung, Medizin und Politik haben zu Themen wie Cannabis in der Medizin, Cannabis als Rohstoff, Cannabis und Recht, Indoorgärtnerei und Hanf als Nahrungsmittel vortragen.

Der Themenschwerpunkt auf dem Kongress war der Bereich Cannabis in der Medizin sowie die rechtlichen Rahmenbedingung. Neben dem medizinischen Fokus stand in diesem Jahr auch das Thema Verkehrssicherheit und Recht im Vordergrund. Zu diesen beiden Schwerpunktthemen fanden jeweils auch moderierte Experten-Panels statt.

CultivaCannabisCongress2018 Panel Verkehrsrecht 56 bearbeitet 125 600 450 80

 
   

Das Experten-Podium zum Thema Verkehrsrecht bestehend aus Dr. Martin Feigl, Dr. Gebhard Heinzle, Mag. Martin Hoffer, und Prof. Dr. Rainer Schmid verfasste im Anschluss an den Kongress eine gemeinsam erarbeitete Resolution. Diese fordert eine objektive und genormte Beurteilung der Fahrtüchtigkeit bei Verkehrskontrollen – unabhängig von der Ursache der Beeinträchtigung. Weitere Punkte betreffen den Ablauf des Prozederes bei festgestellter Fahruntauglichkeit und daraus resultierender Führerscheinabnahme.

 

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Recht & Verkehrs-
sicherheit

Cannabis als Medizin

Gesundheit & kulturelle
Aspekte

 

Interviews mit einigen Experten / Referenten des 11. Cultiva Cannabis Congress 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Wir bedanken uns für Ihre Teilnahme!

Ihr Cultiva Cannabis Congress-Team

 
Prof.Dr.R. Schmid

Facharzt für Orthopädie

VORTRAG: Cannabinoide im Rahmen einer Multimodalen, Interdisziplinären Schmerztherapie

Die Pharmakotherapie stellt eine wichtige Säule in der Schmerzmedizin dar, vor allem bei chronischen Schmerzpatienten. Pinsger hat in den vergangenen fünfzehn Jahren mit dem ergänzenden Einsatz von Cannabinoiden in der Schmerztherapie bei ausgewählten Patienten gute Erfahrungen gemacht und dokumentiert die Ergebnisse im Rahmen kleiner Studien. Die heute in der Medizin verwendeten Cannabinoide werden aufgrund ihrer vielseitigen Einsetzbarkeit geschätzt.

Hier ein kurzer Auszug seines Vortrags:

Multimodale Therapien treffen die Probleme von Schmerzpatienten wesentlich besser als isolierte Interventionen! Das entspricht auch dem Wirkprinzip von Cannabinoiden die z.B. verglichen mit Opiaten zwar weniger Schmerzreduktion ergeben, jedoch die Lebensqualität der Schmerzbetroffenen signifikant anheben hilft!

Aus den Erfahrungen mit der Einstellung auf Cannabinoiden seit 2001 ergeben sich einige Eckpunkte die ich im Rahmen dieses Vortrags beleuchten möchte! Wichtig ist es von Anfang an darauf hinzuweisen welche Patientengruppen vor Cannabinoiden zu schützen sind! Sind keine Kontraindikationen bekannt sollte zuerst einmal die Ausgangssituation des chronischen Schmerzpatienten erfasst und analysiert werden. Dabei gilt je länger der Leidensdruck, je mehr frustrane Behandlungsversuche, desto eher Cannabinoide!

Es gibt auch eine Art Leidensprofil der Patienten welches auf das Ansprechen Rückschlüsse geben kann. Besteht z.B. massive Schlafstörung, Muskelverspannung, Schmerzen, Appetitlosigkeit und Depressionen gemeinsam, so ist ein Ansprechen hoch wahrscheinlich! Je besser sich das Beschwerdeprofil mit der typischen Wirkweise der Cannabinoide deckt, desto eher wird man einen Responder erwarten dürfen! Die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind gering und die Aktivitäten der Patienten können in allen Bereichen verbessert werden! Das betrifft Physio-, Ergotherapie, Sportwissenschaften oder Fachbereiche wie Tai Chi und Yoga. Durch die wieder möglicheTiefenentspannung sind auch Fascientechniken oder Hypnose möglich! Cannabinoide sind somit für unsere Therapien und präventiven Maßnahme im Schmerzkompetenzzentrum Bad Vöslau nicht mehr wegzudenken!

Es handelt sich, das kann man nach 18 Jahren und über 1000 Behandlungen mit Cannabinoiden mit gutem Gewissen sagen, um eine effektive, nebenwirkungsarme und sichere Therapieform. Auch die Kosten sind in den für die Schmerztherapie üblichen Dosierungen überschaubar! Die generelle Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen wäre wünschenswert!

www.schmerzkompetenzzentrum.at

Vortrag in Deutsch. 

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